Unsere Philosophie

Grundlagen und  Ziele unserer Arbeit:

„Wenn man genügend spielt, solange man klein ist, trägt man Schätze in sich herum, aus denen man später sein Leben lang schöpfen kann.“

Astrid Lindgren

Wir finden es wichtig, dass sich jedes Kind bei uns frei entfalten und seinen Interessen nachgehen kann. Wir verbieten nur etwas, wenn es gefährlich fürs Kind oder unsere Einrichtung wird oder unappetitlich ist, wie z.B. Essen werfen. Kinder, vor allem kleine, haben von Natur aus ein großes Bedürfnis sich zu bewegen und ihre körperlichen Grenzen auszuloten. Nach Abschätzung möglicher Gefahren versuchen wir, die Kinder in diesem Bewegungsdrang nicht zu bremsen oder gar aufzuhalten. Wir trauen den Kindern etwas zu und freuen uns dann mit ihnen. Wir legen sehr viel Wert auf einen respektvollen Umgang mit den Kindern. Es ist wichtig, geduldig und ruhig mit den Kindern zu agieren, ihre Individualität anzuerkennen und zu fördern. Wir haben grundlegende Regeln für das Miteinander festgesetzt und achten auf deren Einhaltung, wie z. B.:

  • wir hauen, schubsen, treten, beißen, kneifen nicht
  • wir lachen niemanden aus, der sich weh getan hat
  • wir lassen alle ausreden
  • wir machen nicht mutwillig Spielsachen, Möbel oder Bücher kaputt

Wir versuchen den Kindern zu verdeutlichen, mit verschiedenen Gefühlen umgehen zu können: sie dürfen schimpfen, wenn sie eine Ungerechtigkeit erfahren haben oder ihre Freude teilen, wenn sie etwas erreicht haben. Darüber hinaus versuchen wir bei den Kindern, ihr Interesse für verschiedene Dinge zu wecken. Eine „Leseratte“ regen wir an, auf dem Trampolin zu springen und dem Fußballer drücken wir einen Pinsel und Wasserfarbe in die Hand.

Bei Konflikten innerhalb der Gruppe beobachten wir zunächst das Geschehen und warten ab, ob die Kinder es schaffen, den Konflikt allein zu lösen. Meistens gelingt ihnen das sehr gut, bei körperlichen Übergriffen oder wenn der Streit zu sehr eskaliert, greifen wir helfend ein.